Tag 2 des K & K Selbst-Experiments

print

Wohlauf. Wohlan. Für Uneingeweihte hier noch mal die Ausgangslage des Experiments:
Ich habe mir vorgenommen, meine ganzen Essensvorräte – sowohl im Küchenschrank wie Kühlschrank (deshalb K & K) gelagert – aufzuessen, aufzubrauchen, bevor etwas Neues gekauft wird! (und Sie an diesem Experiment teilnehmen zu lassen.  Scheitern inbegriffen).

Warum?
Weil ich irgendwann letzte Woche angewidert ob all der vielen Vorratsdosen, Gläser, TK-Kost dachte: Nee. Aus. Schicht. Ende. Du hast es satt, satt, satt auf Vorrat zu kaufen. Warum machst du das? Alles viel zu viel! Kurz, ich hatte/habe das Gefühl, ich müsste auch im Außen endlich mal Ballast abwerfen. Fülle ist gut – aber zu ‚fülle‘ ist schlecht. Verliert frau zusehends den Überblick – und WOZU das Ganze?

Jedenfalls zeigt sich bereits am zweiten K & K Tag, dass dieses Experiment seine eigene  Dynamik entwickelt. Oh ha! Gestern düste ich mal grad in den Lebensmittelladen, schmiss dieses und jenes in mein Körbchen… bis ich plötzlich daran dachte: Hey, das wolltest du doch gar nicht mehr!

Du wolltest – willst!! – doch erst mal alles aufbrauchen, was DA ist. Also brav wieder alles zurück ins Regal, was nicht überlebenswichtig ist.  Das ist schon ein komisches Gefühl. Echt. Wieder was zurück zu packen – und sich zu begrenzen, nicht doch noch den gerade im Angebot befindlichen Frischkäse zu kaufen.

Zu Hause angekommen, Erkenntnis: Ist mehr als genug da, um (noch!) eine köstlische Mahlzeit zuzubereiten. (Es ratterte aber schon gleich im Hirn: Und, was kannste morgen zusammenbrauen?? )

Meine Haltungslage ist diese: Neugierde!
Ich bin neugierig, was es so alles an Lektionen über mich selbst, inkl. Disziplin, Willensstärke, Durchhaltungvermögen, Motivationslage, kreativer Sättigungsgestaltung zu lernen gibt. Und wie so ein öffentliches Selbst-Coaching eines Coaches wohl funktioniert.

Ich halte sie auf dem Laufenden.

PS – Schnittkäse ist schon aus. Scheint so, als ob nebenei gleich ein paar liebe Gewohnheiten sichtbar werden… Noch tut’s nicht weh. Noch gibt es genug Alternativen.