Tag 9 – Selbstexperiment: Ich esse alles (?) auf

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Eins steht fest: Finncrisp wird auf Dauer nicht meine bevorzugte Morgenspeise werden. Und die von einer von Fresenius geprüften un von einem bekannten Moderator hochgelobte Teewurst auch nicht, stellt sich doch nebenbei raus, das SIE es ist, die mir zu Magendrücken ‚verhilft‘.

Leichte Unruhe fängt an sich breiter zu machen:

  • Was mache ich mit 5 unterschiedlichen Reissorten? (Mit und ohne Wildreis, noch 2 Packungen mit Normalreis, 1/2  Packung Milchreis)
  • Mit welchen noch vorhandenen Nahrungsmitteln will und kann ich die ‚verwurschten‘? Und wohin mit dem ganzen Mehl? Brot backen? Eier, Butter fehlen…
  • Warum in drei Gottes Namen habe ich ein Zehnerpack mit Muskatnüssen gekauft??? (Und wo? Ich glaube, auf dem Türkenmarkt in Berlin… Das nächste Mal gibt’s was anderes als Andenken!)
  • Leichte Beschämung auch bei der Entdeckung, dass die Kichererbsendose bereits 2008 abgelaufen ist. Gefühlt dachte ich, es ist erst 5, 6 Monate her, dass ich sie erworben habe, um dieses phan-tas-ti-sche Gericht – wo isses Rezept geblieben? – in den Ofen zu werfen.  Scheinbar ist es eher 5, 6 Jahre her…

( Beruhigung an alle Kundinnen und Kunden, die zum Coaching kommen:  NOCH ist Tee und Kaffee und Mineralwasser da. Und Süßigkeiten auch. Denn die –  watt’n Glück für Sie – mag ich selber nicht.)

Auch wenn es sich immer noch wie eine Art Spiel für mich anfühlt, ahne ich, ….dass auch da „der Winter kommen wird“. Ähnlich wie beim Wetter draußen: Obwohl es warm und sonnig ist, wissen wir doch aus Erfahrung, dass Frost und Kälte rackzack anmarschieren können.  Es geht noch nicht wirklich an die Bequemlichkeitssubstanz.

Nach wie vor finde ich es spannend, was dann mit mir und in mir passieren wird, wenn diese Grenze erreicht ist:

  • Werde ich nöckelig und unausstehlich? (ich esse wahn-sinnig gerne! und ich kann seeeeeehr ungnädig mit meinen Mitmenschen umgehen, wenn ich hungrig bin!)
  • Halte ich das durch, auch wenn jemand zum Essen kommt? Bisher war das nicht wirklich ein Problem. Fanden alle eher  amüsant bis nachdenkens- und nachahmenswert.
  • Knicke ich ein? Und wenn ja, wie und wieso und warum? und
  • Hui, wie ehrlich will und werde ich damit in diesem Blog umgehen?

Fragen über Fragen über Fragen…  In ein, zwei Wochen bin ich schlauer.

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Hinweisen möchte ich noch auf 2 Filmtipps, die mir viele mailten und die ich hier gerne weitergebe:

Auf den Film „Taste the Waste“ hin, in dem es um das – unnötige, gedankenlose, verantwortungslose –  Wegwerfen von Nahrungsmitteln geht.  Ich habe ihn bisher nicht gesehen. Werde das aber nachholen. Und auf einen älteren Film: We feed the World.

So, der Alltag und die Arbeit ruft erst mal.

Unbedingt will ich noch mal auf die Problematik eingehen, die jemand ansprach:

Was mache ich, wenn ICH das gut finde, mein Partner aber die Panik kriegt, wenn der Kühlschrank sich leert?

Vielleicht hat ja jemand von Ihnen eine Idee dazu?