Wenn ich selbst irgendein Problem habe und keine Lust, es schriftlich zu analysieren, zu reduzieren, zu lösen, dann nutze ich seit Jahren das ZRM-Online-Tool. Es gibt ein umfangreicheres Bilder-Set, mit dem ich vor Ort in meinen Coachings (oder jetzt für mich selbst) gearbeitet habe. Aber gerne nutze ich das Online-Tool auch, weil ich da gleich in die Tasten hauen kann.

Ich wollte das Tool sowieso schon ewig hier vorgestellt haben. Ich will es hier gar nicht lange erklären, man wird auf der Website von den Zürchern gut da durchgeführt und wenn man/Sie ein es paarmal gemacht haben, dann geht es nachher superfix, da man/frau die Anweisungen ja gar nicht mehr lesen muss – is wie beim PC-Programm oder Handy-Nutzung auch. Übung macht nun mal a) den Meister und b) vieles geht eben schneller von der Hand. So auch neue Impulse oder gar Lösungen kriegen für das, was einen/mich grad nervt, beunruhigt, wofür man gerne eine Lösung hätte.

Das Superschöne am ZRM-Modell ist eben, dass die Bilder mit dem UNBEWUSSTEN ‚kommunizieren‘, den Bauch, alle Erfahrung mit ins Boot holen. Will meinen: Im Prinzip wählen nicht wir/ich das Bild aus, sondern das Bild oder die 2 Bilder mich. Na, so empfinde ich es jedenfalls. (Denn manchmal würde ich bewusst das Bild NICHT nehmen (wollen), aber, ich habe über die Jahrzehnte gelernt, dass es Sinn macht, IMMER!, das Bild zu nehmen, was einen quasi anspringt). So, nun mal einfach ein Beispiel von heute Morgen. Lesen Sie einfach, dann werden Sie wissen -und kennen! – worum es geht – und einen ersten Eindruck kriegen, was es mit dem ZRM-Tool auf sich hat.

Mein Thema:
Ewig dasselbe! Herrgottnocheinmal. Da liegen hier 1000de von Zetteln mit echter Marienweisheit – und ich weiß wie immer nicht, wohin damit und wie an den Mann oder Frau da draußen bringen.

Mein Befinden:

Ich könnte vor Ohnmacht und Wut darob einfach nur noch schreien…. schreiiiiiiiiiiiiiiiiiiien! Wie kriege ich meine 3 Ws: Wissen- Weisheit – Werkzeuge.. ggf. gar noch Poesie!,. in die Welt, so dass ich sie los bin – und andere sie dankbar bis ehrfurchtsvoll an- und  mitnehmen? Jesus, hilf! (Erst mal online versuchen, wenn die Bilder nicht die richtigen sind, nehme ich mein vollständiges ZRM-Bildset.)

Gewähltes Bild: Der Adler unterm blauen Firmament.

Assoziationen:  Auf der Thermik gleiten – Leichtigkeit – Stark – Pfeilschneller Flug…, aber auch: Erhaben, aber einsam, haha…

Mein neues Lebensgefühl:  

Hm, ich kann ja eigentlich fliegen, gleiten, jagen!, habe den Überblick, bin ein ‚königliches‘ und freies Tier! WO, bitte, ist das Problem? Springe ich immer wie in der Geschichte vom Adler in den bekannten Hühnerhof zurück?

Wer oder was würde mich in die Sonne gucken lassen, um endlich meiner Natur gemäß zu leben, zu fliegen, zu schlagen, zu landen? Ich hänge und hänge und hänge immer noch an dem Marketing- und Schreib-kundenorientier-leserfreundlich etc-Scheiß rum und dann kommt gar nichts mehr raus! DAS hatten wir schon 10.000 mal und 20 Jahre!
Tja, was ist das neue Lebensgefühl denn nun? Was hat diese schon 10.000x zuvor gemachte Erkenntnis denn nun geändert?

Überlegen Sie sich: Was wird sich an Ihrem bisherigen Befinden ändern, wenn Sie nun die Dinge mit Ihrem neuen Lebensgefühl angehen?
Folgen des neuen Lebensgefühls: na, dann überlegen wir mal weiter:

Es ist so traurig, echt, ich finde und finde mein „Revier“ nicht… hm, Mary! Das hast du doch grad vor 2, 3 Wochen endlich, endlich gefunden! Die Melancholie ist dein Lebensrevier – und dann segelst du da und jagst und fliegst eben da über die Lande! Aber zurück geht’s zu deinem Heimatrevier – und das ist die Melancholie! Oder dein Heimathafen, jenachdem welche Metapher du bemühen willst.

Lieber den Heimat-Hafen! Wir MelancholikerInnen sind viele, die allein über die Welt- und Lebensmeere segeln! Ich bin, ich WILL kein einsamer Adler mehr sein, der oder die allein ihre Kreise am Himmel ziehen muss. Zwischenzeitlich wollte ja schon zur Räbin werden, a) weil mir dieser Vogel als Landkind viel näher ist als der Adler,  und b) weil die Sorte Vögel in Gruppen! leben – und eben nicht alleine rumkreisen (müssen).

Also, was schlussfolgern wir jetzt daraus? Wie war noch mal mein Thema bzw. Problem, für das ich endlich ER-LÖSUNG suchte/suche?10.000 Weisheits- und Poesie- und Gedankenzettel, die keine Heimat, die keinen Heimathafen finden… Na, toll…

So, ja, also, was ändert sich jetzt durch diese Erkenntnis?
Die Zettel liegen da alle noch, wollen ihre Gedanken, Weisheiten, Poesie noch immer in die Welt entlassen. Herrgottnocheinmal, dann stell einfach DIESES GERADE GESCHRIEBENE ins Diary, fertig!

———– Und das habe ich, siehe oben,  gerade getan! Ich wollte hier längst 100 Beispiele reingesetzt haben. Well, nun habe ich es endlich GETAN! 🙂

Hier noch mal der Link zum ZRM Online-Tool, wenn Sie es selbst ausprobieren wollen. Viel Spaß dabei, gute Erkenntnisse, ggf. gar schon TU-Schritte.