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Done: Brigitte gekündigt nach 33 Jahren

erstellt am: 4. August 2010 / von: Maria Ast / Kategorie(n): Allgemein

Pst… Nur für Frauen: Ich hab’s getan!

Männer, mal weglesen, denn ihr kapiert et sowieso nich, na, vielleicht noch Günther Jauch, der freut sich bei „Wer wird Millonär“ ja immer so, wenn er dort jemanden aus seiner Altersklasse sitzen hat, die/der noch weiß, wer Conny Francis  war und „17 Jahr, blondes Haar….“ (von Udo Jürgens für die Jüngeren…) tatsächlich bis zum Schlussakkord mitsingen kann und sich mit ihm an Zeiten erinnert, in der man(n) beim BRAVO-Lesen noch rote Ohren bekam. Jaja, die schöne Jugend, sie kommt, sie kommt nicht mehr…. schöhön ist die Jugend, sie kommt nicht mehr…

Ansonsten: Frauen, ich teile Euch mit: Ich habe ES getan!!! Ich habe nach 33 – in Worten: dreiundreißig! – Jahren mein BRIGITTE-Abo gekündigt! Und wegen der langen Treue, bräuchte ich mich an keine Kündigungszeit halten, teilte mir die Dame mit. Es ginge sogar von gleich auf jetzt. Jesses. Einerseits fand ich das gut, andererseits kam mir kurz die Geschichte hoch, wo ein Bekannter  sportlich mit seinem Rennrad ins Reisebüro ging, und frau ihm fröhlich mitteilte: Ach, Sie sind über 60! Da greift ja schon der Seniorentarif!“ Mann fühlt da plötzlich, dass mann sich plötzlich sehr alt gefühlt hätte…

Tja und dann, wenn man bzw. frau heute irgendetwas telefonisch kündigt, kommt ja die obligatorische Frage nach dem Warum. Warum wollen Se denn kündigen?

Weil ich nur noch peter gaymanns Die Paar Probleme-Cartoon ansah (Seite 7) , eine Seite umgeblättert die Kolumne von Julia Karnick las und gaaanz hinten nochmal die Kolumne Problemzonen von Ildiko von Kürthy gelesen habe – und auch die ohne-Model-Models immer jünger wurden.

Weil die Rezepte und Themen sich in den 33 Jahren mindestens alle 3 Jahre wiederholt haben.

Weil ich sie gefühlt schon 100 Jahre abonniert habe und sie seit mindestens 15 Jahren schon kündigen wollte…

Uftz, will sagen: es wurde allerhöchste Zeit, dieses süße Jugenderinnerungsband – ratsch – zu kappen und aufrecht in die plus50-Phase des Lebens zu schreiten, wie John Wayne (oder war’s ein anderer?) nach getanem Kampf  in die untergehende Sonne , wo die Weite und Freiheit der Prärie auf ihn wartet.

Jaha, so ähnlich fühle ich mich  grad :-).  Auf zu neuen Horizonten!  sach ich da nur. Können nur weiter werden.

Frauen, ich weiß, ihr versteht mich. Und wenn nich, dann schreibe ich doch noch an Günther Jauch und dann weinen wir gemeinsam den BRIGITTE-Jahren nach und stimmen ein „Schön ist die Juhugend…“ zusammen an.

Schönen Tach noch.


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Ein Kommentar zum Beitrag

  1. Avatar Stefanie Möller sagt:

    Hallo Maria,

    wunderbar – ich hab’s dieses Jahr auch schon getan. Weil ich mit dem „Lesen“ immer so schnell fertig war, dass es eher ein zum Durchblättern geritet. Und weil mir das Thema „ohne Models“ viel zu anstrengend diskutiert wurde.

    Frauen, denen der geistige Spagat gelingt, dass Models nicht zwingend mit der Frau von nebenan zu verwechseln sind, haben die Models wahrscheinlich nie gestört. Egal ob mager oder Rubens. Mich haben sie tatsächlich nicht gestört. Ich hatte auch an den Model-Modestrecken großen Spaß.

    An der Brigitte jetzt nicht mehr. Ich habe aber ein neues, sehr schönes Magazin gefunden, in dem es viel zu lesen gibt :))).

    Viele Grüße!
    Stefanie

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