HB Lebenskunst – Tag 4

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Done! Juchhu und Yippi-Yeah. Ich habe mich festgelegt!

Hat zwar den ganzen Vormittag gedauert – eine halbe Seite ÜBER MICH zu schreiben, plus ein halbe Seite ÜBER DAS BUCH zu schreiben…. egal, nachdem ich es seit gestern 37 mal anders geschrieben hatte, habe ich es jetzt an Heike losgeschickt. Soll ich es HIER auch posten? Interessiert das irgendeinen Menschen? Oder, eingedenk meiner neuen Strategie, dass MIR das ja egal sein sollte, ob irgendwer sich dafür interessiert und/oder gut oder schlecht findet. Tja, hm…, so holen einen die eigenen, öffentlich geäußerten Leitmotive hier zügig wieder ein.

Eigentlich WISSEN die meisten LeserInnen ja die Sache ‚über mich‘: Jeder, der oder die eine Website hat, kommt nicht drumrum da etwas ÜBER SICH zu schreiben.“Ach was, dieses Mal verfahren wir nach der Devise: Viel hilft viel!“, sprach der Arzt, haute einen dicken Verband auf den decken Wespenstich, klebte ihn penibel fest… er schon ahnte, dass ich unter den losen ca. 100 x die Stunde geguckt hatte und das auch zukünftig wieder tun würde, nur um festzustellen, dass er immer noch nicht abgeschwollen war… und mich erneut ängstigen. Kluger Arzt, der.

Sagen wir mal so: für Menschen, die mich noch nicht kennen, kann das Über mich-Papier ja aufschlussreich sein, für solche, die mich kennen, die dürfen gerne mal Rückmeldung geben, ob sie mich darin wiedererkennen.

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Heike 1. Treff – 15.07.2021 –   Aufgabe 1.  1 DIN A4 Seite zu mir/zum Buch
Aufgabe 2: Elevator Pitch – 2 knackige Sätze zu mir/zum Buch (oder jeweils 5 Wörter dazu) (Happich nich, kann ich nich, konnte ich noch nie…)

Zu mir:

„Meine Qualifikation ist die Summe meiner Umwege.“ Conrad Bölicke

 Mein Name: Maria Ast, mein Alter: 67. Mein Mädchenname: Summe. Ansonsten: Freigeist, Lebenskunstcoach, Vieldenkerin, Vielleserin, Vielschreiberin, Poesie- und Philosophiefan

Worte haben es mir angetan. Mögen die Lebenstürme auch noch so getobt haben – und das haben sie reichlich – Worte waren und sind mein Halt, mein Hafen, meine Heimat. Seit dem ersten Liebeskummer – mit 14 – schreibe ich Tagebuch. Täglich; in schlechten Zeiten gern häufiger. 2011 habe ich meinen ersten Gedichtband herausgegeben: steinschwer & federleicht. Weitere warten auf Herausgabe.

Mein Glaube an die Macht der Worte ist ziemlich unerschütterlich. Wirkmacht. Sprengkraft. Glücksförderkraft. Und deshalb ist es so kriegs- oder friedensentscheidend zu wissen: WIE rede ich mit mir? Ja, wie denn? Die Art und Weise, wie wir mit uns selbst kommunizieren, entscheidet maßgeblich darüber, ob wir uns glücken – oder dauerverunglücken. Das Schöne an Worten: Sie sind  das zentrale Werkzeug, zu dem wir jederzeit problemlos unmittelbaren Zugriff haben. Dort, beim Wort, beginnt dein Glück!

 

Zum Buch:

Arbeitstitel: „Sich glücken“ –   Handbuch Lebenskunst – 10 Werkzeuge (oder : Wege – Werkzeuge – Weisheiten)

Sich glücken ist ein Begriff, den ich selbst geboren habe: Er fasst auf poetische Art und Weise das ZIEL dieses Handbuchs zusammen. Stellt sich die Frage nach dem WEG: Wie komme ich dorthin? Was kann ich tun oder lassen, damit ich mir glücke bzw. entschieden weniger ‚verünglücke‘? Vieles habe ich studiert, ausprobiert – und nachher wieder aussortiert: zu kompliziert, zu langwierig, zu langatmig, zu textlastig.

Entsprechend ist dieses Handbuch eine Verdichtung: Es gibt den LesernInnen in 10 Kapiteln die Quintessenz aus eigener Suche plus 17 Jahren Coaching-Praxis an die Hand:  Wege, Werkzeuge, Weisheiten, die ihnen schnell, einfach und nachhaltig helfen, die häufigsten Hürden auf dem Weg zum Sich-Glücken a) zu erkennen und b) zu überwinden (was bei weitem nicht dasselbe ist…):

  • sich leichter zu orientieren: WO stecke ich fest? WO stehe ich?
  • sich schneller zu stabilisieren: WIE bleibe ich im Gleichgewicht? (Stichwort Self-Life-Balance)
  • sich souveräner zu positionieren: Das bin ich, das will ich – das nicht!

Ich halte es mit dem alten Seneca, „…dass es nützlicher ist, einige Weisheitsregeln – und ich ergänze: Werkzeuge – zu kennen, welche dir immer dienlich sein können, als viele Dinge, welche dir nichts nützen.“

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Soviel zur offiziellen Erledigung der Hausaufgaben. Danach habe ich mich ans Werk gemacht, das bereits Geschriebene noch mal zu sichten – und zu REDUZIEREN, was heute hieß: LÖSCHEN! Unwiderruflich. Unwiederbringlich. Bisher!!! hatte ich ja immerzu versucht, aus 17 brillianten Formulierungen DIE EINE oberbrillante zu fräsen, zu formen. Was misslang. Jedes Mal. Ich weiß noch, als ich mich dem Lebenskunst-Philosophen Wilhelm Schmid getroffen hatte und ihm mein Leid klagte, dass ich immer mehr produziere und produziere und verschlimmbessere und er fast vom Stuhl fiel:“ Neuformulieren heißt: WEG mit dem anderen!!!“ Ja, da hatte er schon zig Bücherschreiberfahrung vor mir! Jedenfalls habe ich mir den Rat dann doch sehr zu Herzen genommen.

So arbeite ich mich vorwärts. Deadline…Ist DAS der Kunstgriff, der mir noch fehlt, damit ich mich festlege, weil ich mich dann festlegen MUSS? Mal sehen, vielleicht wage ich doch noch mal ein Exposé an zwei, drei… Verlage zu schicken. Aber: Nicht mehr heute. Für heute bin ich platt – und außer im Kopf muss und möchte ich unbedingt meinen Körper noch mal bewegen. Immer schön für BALANCE sorgen, gell. Sonst bleibt eins oder einer auf der Strecke.