5 Fragen zum alten Jahr

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„Erinnerung ist eine Form der Begegnung.“ – Khalil Gibran 

 

Erinnerung ist eine Form der Begegnung mit sich selbst, möchte ich hinzufügen. – Schaue ich in die Medien, scheint es momentan ‚in‘ zu sein, den Jahreswechsel NICHT zum Anlass zu nehmen, über sich, andere, das Leben, das man führt, nachzudenken. Treffe ich auf so einen „Widerständler“ lautet meine Gegenfrage schlicht: „Wann dann?“ Das löst zumindest sowas wie Irritation aus. Vielen Menschen, mir auch, hilft dieses Inne-halten am Jahresende und gerade dieses Rückschau-halten auf einen klar begrenzten Zeitraum: ein Jahr, klarer, achtsamer, wertschätzender, häufig dankbarer, das wahrzunehmen, was/wer mir im vergangen Jahr an Gutem, Leidvollen, aber auch einfach Geschenktem begegnet ist.

„Weniger ist mehr.“, meinte schon Mies van der Rohe. Es ist ist nicht nur Unlust oder Mainstream-Abwehr, was Menschen nicht innehalten lässt, manchmal fehlen einfach wenige gute Leitfragen. Hier sind fünf bewährte. Und wenn Ihnen das auch noch ZU viele sind: Suchen Sie sich EINE aus, stellen Sie sie sich oder Freunden auf der Silvesterfeier – und schauen Sie einfach, was passiert.

5 Fragen zum alten Jahr:

  1. Wer oder was hat mich berührt?
  2. Wofür bin ich dankbar?
  3. Was ist mir gelungen?
  4. Wer oder was hat mir Freude bereitet?
  5. Was habe ich gelernt?