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Barbara Sher gestorben – Ein Nachruf

„Isolation is the dreamkiller!“, das war ihre feste Überzeugung. Lange vor „Yes, we can!“ hatte der Life-Coach und Karriere-Beraterin Barbara Sher erkannt, dass sich Träume leichter umsetzen lassen, wenn Menschen sich zusammentun. Ihre Idee der Erfolgsteams hat sich weltweit verbreitet, wurde kopiert, modelliert und in andere Denkschulen integriert. Nun ist Barbara Sher nach kurzer Krankheit im Alter von 84 Jahren überraschend verstorben. (nicht an Covid-19)

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Corona oder Woran erkennen Sie, was wesentlich ist? 2 Übungen

Hm, harr,… ich such‘ mir hier grad den Wolf (in meinem eigenen Blog!) nach einem älteren Artikel von mir zu: Was ist wesentlich? Woran erkenne ich, was wesentlich ist?… und, nein, ich finde ihn nicht… Egal, dann auf ein Neues. Ich selbst frage mich ja immer mal wieder selbst – und vielen geht es ‚Dank‘ der Corona-Krise nun auch so, dass sie anfangen, sich ernsthafter Gedanken darüber zu machen:

Was ist eigentlich wirklich wichtig und wesentlich für mich, mein Glück, mein Leben?

Wenn Ihnen das zu schwer fällt, sich das zu beantworten, schlage ich Ihnen vor, eine andere Strategie auszuprobieren – und andersherum zu fragen:  Fragen Sie sich:

1.) Was vermisse ich am meisten? Was tut mir wirklich im Herzen und/oder der Seele weh, es nicht zu haben/zu können/zu…?

 

Die Erkenntnis ist ebenso alt wie philosophisch: Das, was wesentlich ist, erkenne ich häufig am besten in und an seiner ABWESENHEIT! Oder eben – leider oft erst im  Rückblick ⇒ Siehe mein eigenes Gedicht „fragile“ (aus meinem alten Gedichtband steinschwer & federleicht) … 

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philosophie magazin: Denkanstöße zur Corona-Krise

Lese- und Denk-Tipp:

Wie viele andere Menschen, Medien, Institute so bringt auch das philosophie Magazin seit kurzem einen Sondernewsletter heraus mit (philosophischen) Denkanstößen zur Corona-Krise. Zugegeben: Nicht immer ganz einfach zu lesen/zu verstehen, aber immer sehr erhellend, kritisch und fundiert.


Lebenskunst in Corona-Zeiten – Gedanken

Wenn ich mir die Berichte im Fernsehen, Radio, sonstigen Medien angucke, dann bin – bekennender Lebenskunst-Fan – ich immer baff erstaunt, warum alle so baff erstaunt sind ob der Reaktion der meisten auf die Corona-Krise ist. Krisen, existenzielle Krisen, triggern immer die ANGST in uns: unterzugehen, uns zu blamieren, nie wieder fröhlich zu werden, das Schöne, das wir haben, zu verlieren, wozu eben auch Gesundheit, Wohlstand, Möglichkeitsfülle, Wahlfreiheit zählt etc. Und letztlich ist Angst vor was auch immer Angst vor dem (eigenen) Tod.

Tja, und hier, auch wenn es viele nicht gerne hören wollen, rächt es sich, dass die meisten Menschen null Veranlassung sehen, sich mit den Themen Leid, Schmerz, Abschied, Begrenzung, Krankheit, Tod auszeinanderzusetzen: Es oder sie, die existenzielle Krise, trifft sie unvorbereitet.

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Lesetipps für lange Daheimstunden

Foto Buchliste – eigenes

Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen… oder geben uns eben einen gehörigen Schups, uns mal wieder – mental – zu bewegen. So schreibe ich hier endlich mal wieder etwas in meinen Blog. Was ich schon ewig lange wollte – denn „privat“ schreibe ich JEDEN Tag! Tagebuch. Reflexionen. Gedanken. Gedichte. Stehe in Verbindung mit vielen Menschen in Form von Mail, SMS, Telefonaten, ja, auch immer häufiger wieder in Form von Karten. Und Briefe…, ich war früher eine leidenschaftliche Briefschreiberin! Könnte ich ja mal wieder reaktivieren!

Ich folge hier dem Wunsch und der Nachfrage vieler KundenInnen, Bekannten, FreundeInnen nach Lesetipps/Buchvorschlägen. DA wird es mir momentan echt ZU viel, die alle einzeln zu beantworten.

Das Foto zeigt die Bücher, die ich in den letzten 3, 4 Monaten frisch gelesen haben, und die mir auch – aus unterschiedlichen Gründen – sehr gut gefallen haben. Da ich im Aufbruch aufs web- und hoffentlich virenfreie Land bin, schaffe ich es nicht, alle Buchtitel schön säuberlich und, wie es so schön heißt: kundenfreundlich runterzuladen. Ich bitte um Verständnis – ABER ich will doch kurz 2, 3 Sätze zu jedem Buch sagen. Für ALLE Bücher gilt: Sie müssen sprachlich ein bestimmtes Niveau haben!, sonst lese ich sie nicht. Fertig. Will meinen: Wer nach dem, was man landläufig ‚leichter‘ (Frauen)Lektüre sucht, wird HIER NICHT fündig werden!

Suleika öffent die Augen von Gusel Jachina: Meine derzeitige Lektüre, die ich bis auf 3, 4 Seiten fast zuende gelesen habe: Gusel Jachina ist eine wahre Geschichtenerzählerin! Sie erzählt die Geschichte der jungen Suleika, die als Tartarin in jungen Jahren nach Sibirien ‚ausgesiedelt‘ wird. Aus einer verschüchterten jungen Frau wird eine selbstbewusste Kämpferin für sich und ihren Sohn. Mir hat es noch mal die Augen geöffnet, wie bequem und ’satt‘ wir  in diesen Zeiten und an diesem Ort überhaupt leben können.

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