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Gedanken zum Relaunch einer bzw. meiner Website

erstellt am: 22. Februar 2014 / von: Maria Ast / Kategorie(n): Allgemein

Wer je eine eigene Business-Website betrieben hat, wird es – meistens tieeeeef seufzend – nachvollziehen können: Die Arbeit, die Aufregung, die Spannung, bis die neue Website endlich steht und online geht.

Er hat schon Ähnlichkeit mit Selbstwerdungsprozessen, dieser Webwerdungsprozess. Es ist ein Abwägen, ein Auf und Ab, bis das neue Selbst oder die neue Website ihre bzw. seine FORM gefunden hat.

Zeigt die Website besonders bei Dienstleistern nicht nur ein Produkt, sondern viel vom eigenen Selbst. Und dann steht eben die Frage im Raum: Was will ich von mir,, meinem Selbst in welcher Form nach Außen bringen und warum?

Ja, warum wollte ICH eine neue, andere Website? Ich hatte doch grad vor 2 Jahren – siehe Blogbeitrag Countdown läuft – eine neue bekommen?

Kann man seine Website verschlimmbessern?

Ich weiß nicht, ob MANN es kann. Eins ist jedenfalls erwiesen: Frau kann! Und das ‚gekonnt‘!

Vor zwei Jahren hatte ich meine Website schon mal ’neu gemacht‘. Von ’statisch‘ auf Content Management System. Der Vorteil, den ich ich mir damals von diesem flexiblen System versprach, war: Ha! Nun kann ICH auch OHNE MEINEN TECHNIKER was sagen bzw. schreiben. Juchhuu, Juchhee! Mein Selbstmitgestaltungsdrang, mein Unabhängigkeitsgeist war befriedigt!

Fluch und Segen von (zu viel) Freiheit

Ja, anfangs alles wunderbar und schön, bis aus dem Segen ein wahrer, mein fast zwanghafter Fluch wurde. Im Leben von postmodernen Menschen oder wie bei flexilblen Systemen fürs Web gilt: Ich KANN plötzlich alles immer wieder ändern! Niemand gibt mir einen Rahmen vor, es sei denn, ich selbst! Mensch kann sich – und seine Website – nun per-ma-nent verändern, schönern, optimieren! – oder eben verschlimmbessern.

Spätestens nach der 100sten Änderung blickten viele Besucher sicher nicht mehr: Wofür steht se nun eigentlich? Wobei hilft se mir nochmal? Von meinem Leuchtturmprinzip: Steh fest wie ein Leuchtturm! Die Kunden sind auf See, suchen Orientierung und nicht einen Leuchtturm, der dauernd am Strand langläuft, war ich meilenweit entfernt.

Schlimmschlimm. Ich blickte jedenfalls immer verzweifelter auf meine Verschlimmbesserungen und wusste nur, was viele Menschen, die zu mir kommen, auch fühlen und sagen: SO geht es jedenfalls nicht weiter! Das ist gar nicht mein ‚wirkliches‘ Ich, was die anderen da zu sehen bekommen. Zeit, mich zu sammeln, zu sieben, und neu zu präsentieren.

Wenn Innen und Außen nicht mehr passen, muss sich was verändern.

Etwas muss sich ändern. Eben auch, weil ICH mich geändert habe. Ich bin in den letzten zwei Jahren eigen-sinniger und eigen-williger geworden, und damit positionierter. Ich traue mich zu sagen: Das bin ich, das kann ich, das will ich. Und das nicht! Dafür stehe ich. Dafür nicht. Selbst-Klarheit IST befreiend!

Es ist befreiend, nicht mehr jedem gefallen zu müssen/zu wollen. Auch nicht allen Rat- und Coachingsuchenden. Viele DienstleisterInnen können mir da sicher zustimmen, weil sie dieselbe Erfahrung gemacht haben: Irgendwie ruckelt es sich ein! Wenn Mann oder Frau sich traut, sich selbst treu(er) zu bleiben, dann finden einen ‚plötzlich‘ wie von selbst die richtigen Kundinnen und Kunden. Sie sind eben – und deshalb liebe und benutze ich das Wort: Kunden und nicht Patient oder Klient – selbst kundig, zu spüren – vielleicht unbewusst – was oder WER für sie der Richtige ist.

Nur noch eine klitzekleine Runde Geduld…

Es ist eine HOMEpage, die ihren Namen wieder verdient, weil ich mich dort at home = Zuhause fühle, die klarer zeigt, was Sie von mir und bei mir erwarten können. Bald, ganz bald, nur noch, zwei-, drei-, viermal schlafen und Sie können das Ergebnis dieses Suchens und Neu-Werdens sehen.

Wenn, ja, wenn ICH nicht wieder in mein altes Muster falle, doch noch andauernd, haha, ’nachbessern‘ zu wollen und meine wunderbaren und geduldigen ‚Techniker‘ damit zu belatschern und auszubremsen. Klicken Sie einfach häufiger auf diesen Blog oder auf www.maria-ast.de. Spannend, so ein Vorher – Nachher. Sichtbarwerdung von Veränderungen. Ich finde sowas jedenfalls spannend. Bei Websites und vor allen Dingen bei Menschen.

Welche Erfahrungen haben SIE gemacht beim Relaunch Ihrer Website?




4 Kommentare zum Beitrag

  1. Liebe Frau Ast,
    klar kenne ich den Impuls. Vor allem wenn ich irgendwo einen schicken Blog sehe und mir überlege, ein neues Template auszuprobieren. Da gibt es ja mittlerweile coole Sachen.
    Aber dann denke ich an den Riesenaufwand mit dem Umstellen aller Plugins und so weiter – und finde mein Design dann doch wieder ganz gut.

    Bin sehr gespannt auf Ihre neue Homepage!

    • Maria Ast Maria Ast sagt:

      Guten Morgen, lieber Herr Kopp-Wichmann,

      meistens sind es ja viele Gründe, warum mensch meint, sie/sich anders präsentieren zu ‚müssen‘.

      Freiheit ist einer. Perfektionsdenken noch einer. Identitätswechsel – auch PersönlichkeitsCoaches wachsen und verändern sich – ein besonders gravierender. Und wenn DAS gefühlt nicht mehr passt, da, jede Wette, würden auch Sie nicht die Arbeit sehen, sondern, so ich Sie kenne, ‚einfach machen‘.

      ICH hatte zudem irgendwie nicht gerafft, dass das, was ich zu sagen haben, seinen Platz ausschließlich im Blog hat – und nicht auf der Website (und sei letztere auch noch so dynamisch angelegt).

      Und, nicht ALLES, wenn mensch unzufrieden ist mit seiner Website, liegt an einem selbst! Frau musste auch jemanden finden, der meine kryptischen Vorstellungen von „Das soll von mir zu sehen sein“ in ein Layout bringt, wo ich dann tatsächlich in einen Freudentaumel gerate. Nun ist es ein junger Webdesigner der FH für Graphik [&] Design in Bielefeld geworden.

      Wie der Zufall uns da zusammengeführt hat, das ist echt eine Extrageschichte im Blog wert.

      Nundenn, gleich die letzte Besprechung und dann schaun mer mal.
      Danke für Ihr Interesse!

      Herzliche Morgengrüße
      Maria Ast

  2. Peter Reitz sagt:

    Hallo Frau Ast,

    ich mag Ihre website! Sie wirkt persönlich, übersichtlich und ich finde die Farbgebung sehr ansprechend. Weiter so!

    Herzliche Grüße,

    Peter Reitz

  3. Maria Ast Maria Ast sagt:

    Lieber Herr Reiz,

    Lob vom Kollegen tut doch immer gut! Danke für Ihr positives Feedback! Ich übe mich nicht nur bei meiner neuen Website in der Kunst der Beschränkung, irgendwie springt das Bedürfnis nach Reduktion/Kon-Zentration aufs gesamte Leben – und auf meine KundenInnen – über: Hier wie dort wird es übersichtlichlicher, klarer und mensch kann wieder freier durchatmen.

    Herzliche Grüße und einen Guten Start in die neue Woche.
    Maria Ast

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