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Self-Life-Balance und Bewusstheit

erstellt am: 9. Juli 2015 / von: Maria Ast / Kategorie(n): Bewusstheit, Selbstmanagement, Wissenswertes

„Strebe nach Ruhe, aber durch Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.“ – Friedrich Schiller

Lebenskunst: Frieden – Fülle – Versöhnung: Bewusstheit und Balance bringt’s!

Viele Menschen, die sich überfordert fühlen, feststecken, sich auf die Suche nach Hilfe, Rat, Beratung, Coaching machen, machen m.E. einen entscheidenden Fehler: Sie haben selten eine Ahnung = Bewusstheit, WO und WESHALB sie feststecken, buchen/kaufen aber dennoch einen Spezialratgeber. Ähnlich wie bei körperlichen Symptomen sind Spezialisten die Könige und das Gebot der Stunde, wenn mensch genau weiß: Ah, da liegt der Hund – das Problem – begraben. Sollten Sie unfassbares Glück haben, passt unbewusstes Symptom – oder eben Problem – und Spezialist perfekt zusammen, und die Er-Lösung und Heilung setzt ein.

Viel häufiger sieht die Wirklichkeit – im Coachingalltag und meine eigene Erfahrung – so aus, dass wir gar nicht genau wissen und benennen können, was das eigentlich Bremsende ist. Wir kennen die zugrunde liegende Ursache nicht. Die Unbewusstheit des eigentlichen Motivs ist’s, die uns ausbremst. Es kann die unbewusste Angst sein, uns einer Angst zu stellen, das Vermeiden von Traurigkeit, das Verdrängen eines alten Traumas, Scham, Wut, Neid, Dinge, die nicht zu unserem Selbst-Bild passen und/oder unseren Selbstwert bedrohen. Mittlerweile hat es sich schon bei vielen herumgesprochen:

Bremsmotive haben ihre eigenen guten Gründe, uns zu bremsen: Sie wollen uns vor Schaden bewahren. 

Schon diese Haltungsänderung – dem kranken Körper oder eben den seelischen Bremsern/Blockaden gegenüber – bewirkt Grundlegendes in uns: Wir hören auf GEGEN etwas zu kämpfen. Denn, wer gegen etwas kämpft, der verbraucht viel Energie. Ich z.B.habe lang Jahrzehnte meines Lebens – mit „Hilfe“  von vielen Ärzten und Spezialisten – mit meinem „nicht funktionierenden Körper“ gekämpft. Es brauchte drei Burnouts und viele Umwege, bis ich Wege gefunden habe, WIE es schneller, leichter, nachhaltiger gehen kann, sich mit seinem Körper und seinem Sein und seiner Seele zu versöhnen – ohne zum Narzissten, Extremisten oder körperzentrierten Dauerbeobachter zu werden!

Dieses Fazit aus vielen Umwegen, Ausbildungen, Erkenntnissen, Coachingalltag, eigener, zuweilen schmerzhafter Erfahrung lautet:

  1. Sorge für Balance! = Freiheit beginnt im Plural. Denn JEDES ZUVIEL führt so sicher wie das Amen in der Kirche ins Verderben und in den Extremismus!
  2. Lerne zu unterscheiden! Weil JEDES Immer-alle-nie-Denken garantiert eins produziert: Enttäuschung und denkfaule Dogmatiker – und die sind brandgefährlich.
  3. Generell vor speziell! Wenn du nicht weißt, was dir genau fehlt: Halt Dich an Generalisten, Ganzheitlich-Ansetzer,  und wenn schon Spezialisten, dann einem mit breitgefächerten Hintergrund, dann hast du tatsächlich eine reelle Chance, dass er/sie schnell dir schnell helfen können, weil sie erkennen, WO die eigentliche Ursache liegt.
  4. Haltung hält! – Im positiven wie im negativen Sinn: Also kläre deine Haltung, mit der du im Leben unterwegs bist. Sie kann Halt geben – oder der Grund für deinen Dauer-Halt = Blockade sein!
  5. Die Qualität der Fragen bedingt die Qualität der Antworten. = Lerne die richtigen, wichtigen Fragen zu stellen! – Die 10 Bacis gelingender Selbst-Führung finden Sie bei mir.

Ob Bewusstheit, Balance, Haltungsklärung: Es sind die generellen Einstellungs-Schrauben, an denen ich/Sie in meinen Coachings drehen. Die haben den großen, großen Vorteil: Sie sorgen nicht nur für schnelle, sondern im wahrsten Wortsinn Grund-legende und nachhaltige Veränderung. Statt 1000 Tipps und Tricks befolgen zu müssen, statt das Gefühl zu haben, es mit zig inneren Baustellen zu tun zu haben, reicht im besten Fall ein Generalschlüssel – Ihre generelle Haltung zu… – , der Ihnen viele – innere – Räume auf- und erschließt.

Das zeigt zudem, warum so viel Verhaltenstrainings nicht funktionieren: Wenn Ihre Haltung unbewusst gegen eine Veränderung, Entscheidung, ja, selbst gegen einen noch so schönen Wunsch opponiert, werden Sie damit in rasanter Kürze Schiffbruch erleiden. Beispiel: Wer einen Flirtkurs = Verhaltenstraining besucht, innerlich = heimlich = unbewusst aber von sich glaubt (Haltung!), dass er/sie sowieso (genereller Glaubenssatz/Ebene) nicht liebenswert ist, der/die muss sich null wundern, wenn es mit dem Flirten und einer erfüllenden Beziehung nicht klappt. Ich rate eindeutig dazu, an der grundsätzlicheren Schraube „Selbstwert“ zu arbeiten. Der Effekt ist tiefgreifender, dauerhafter, selbst-stärkender – auf allen Ebenen des Lebens: beruflich und privat!

Ich habe ein Self-Life-Balance-Konzept entwickelt, das vielen Menschen geholfen hat, sich selbst schneller auf die Spur zu kommen, dass den Sinn von Balance im Leben, den Selbstwertsteigernden Sinn, den sie hat, einfach und klar klarmacht. Es geht im ersten Schritt um innere Balance, sprich inneren Frieden, Versöhnung und Ich-Fülle; im zweiten Schritt geht es um äußere Balance, sprich Lebensbalance und natürlich beides miteinander eine lebendige Spannung zu bringen. Daher der Name: Self-Life-Balance.

Und nein, die Grundlagen dafür sind nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen. Ich glaube, es tut mir/uns allen gut, uns immer wieder daran zu erinnern: „Wir alle stehen auf den Schultern von Riesen“ – will meinen: Es gab und gibt viele VordenkerInnen, bei mir z.B., den von mir über alles geschätzten Kommunikationspsychologen Friedemann Schultz von Thun, viele seriös und selbstkritisch arbeitende NLP-ler, die mich mit ihrem Ansatz/Methoden des ressourcen-, lösungs- und zielorientierten Denkens beeinflusst haben; ich liebe das zur Selbstmächtigkeit befähigende Zürcher Ressourcen Modell, mit dem, wage zu behaupten, als eine der Ersten in Deutschland gearbeitet habe, Psychologen, Philosophen, Dichter, Denker, die meine Art des Seins und Coachens erst möglich gemacht haben und dieses Konzept mitgeprägte haben.

Was ist das Schöne am Self-Life-Balance-Ansatz/Konzept?  

Einfachheit als Prinzip, in diesem Fall meine Kunst oder Gabe oder Arbeit, wie immer Sie es sehen wollen, die darin liegt, verschiedene Konzepte der VordenkerInnen neu, anders, einfacher verknüpft und verdichtet zu haben. Einfachheit nicht zu verwechseln mit Plattheit oder Oberflächlichkeit, sondern Einfachheit als Ergebnis eigenen Durchdenkens/Durchlebens, Suchens und Verwerfens, Siebens und Verdichtens. Es ist die Kunst, komplexe Dinge auf einen verständlichen, leicht zu erfassenden und einfach lernenden Punkt zu reduzieren.

Generell statt speziell: Alle meine Werkzeuge sind sogenannte META-Werkzeuge: Methoden, Fragetechniken, Regeln, die a) generell anwendbar sind und b) einen Satellitenblick auf sich/die Situation etc. ermöglichen. Das eine sorgt dafür, dass Sie nicht für jedes ’neue‘ Problem/Ziel einen Spezialisten aufsuchen müssen; der Blick von außen sorgt dafür, viel schneller und leichter zu erkennen, WO Sie feststecken, WO alternative Wege warten, WIE Sie wieder in Balance kommen.

Das Konzept selbst, so mein Anspruch, beherzigt das, was es bzw. ich predige: Balance, Balance, Balance! Es ist ein Sowohl-als-auch-Coaching. Es hält die Balance zwischen der Vermittlung von Wissen, Werkzeugen, Weisheiten. Oder anders ausgedrückt: Es spricht die Ebenen Kopf UND Herz UND Seele UND Sinne an UND sorgt dafür, dass das konkrete Handeln bei allem nicht hintüberfällt. Denn ohne Umsetzen des Erkannte, Erfühlten bleibt, leider, häufig alles beim Alten. Umgekehrt gilt genauso: Wer herz- und seelenlos handelt, braucht sich nicht wundern, wenn er/sie ausbrennt und/oder sich in sinn-losem Tun erschöpft.

Ich lade Sie ein, sich die folgenden 4 Fragen zur Balance zu beantworten:

4 Fragen zur Balance  

  1. Woran erkennen Sie, dass Sie in Balance sind? (Wem das zu schwer ist: Woran erkennen Sie, dass andere: Partner, Kollege, Chef… in Balance ist?)
  2. Was ist das Schöne daran, in Balance zu sein?
  3. Woran erkennen Sie, dass Sie bzw. andere nicht in Balance sind?
  4. Was müssen Sie tun, um garantiert aus der Balance zu geraten?

Zu Frage 4. Die erscheint vielen als etwas fies und falsch, ich liebe sie dennoch. Es ist die Kopfstandmethode: Sprich, sie macht uns häufig viel FRÜHER klar, dass wir auf dem Weg ins Verderben: der Überspannung, der Unausgeglichenheit etc. sind. Es ist also eine Art FRÜHWARN-System, das uns daran erinnert: HALT, wennste das oder das tust – oder lässt – dann…

Antworten können Sie gerne auch hier im Blog oder an meine Direktmailadresse: coaching@maria-ast.de schicken. Sie können diese Fragen auch gerne an Freunde, Verwandte, Interessierte weiterleiten und/oder sich einfach umhören und von anderen lernen: Wie geht das: In guter Selbst-Balance zu bleiben? 

Last not least: Diese Fragen sind dazu gedacht, Ihnen den Sinn und den Wert und die Wirkmacht von Balance (und Bewusstheit darüber) aufzuzeigen. Schneller, und in diesem Fall tatsächlich spezieller und individueller, geht’s im Einzelcoaching bzw. Lebenskunst-Trainings. (siehe auch unter Seminare/Specials).

„Next to love, balance is the most important thing.“ (irgendwo hab ich’s gelesen. Wo?)

 




2 Kommentare zum Beitrag

  1. Birgit Jünemann sagt:

    Hier einmal meine spontanen Antworten für Dich:

    Was fällt Dir als Erstes an Bildern, Gedanken, Assoziationen ein, wenn Du das Wort Balance liest/hörst?
    eine Schaukel, in Schwingung sein, Wärme, am richtigen Ort sein
    Als Kind u. Jugendliche viele Vor- und Rückwärtsrollen auf meinem Bett.
    Turnen, tanzen, sich bewegen, spielen, lachen

    Woran erkennst du, dass DU in Balance bist?
    Ich fühle mich energiegeladen und wohl in meiner Haut. Gutes Körpergefühl.

    Woran erkennst du, dass DU nicht in Balance bist?
    Ich habe kalte Füße, bin übermüdet, habe Angst, keinen Mut, keinen Elan, sehe keinen Sinn grad, habe zu viele Verhinderer in meiner nächsten Umgebung, durch die ich mich bei zu viel Kontakt zu ihnen lähmen lasse. Ich muss ihnen zuviel Energie entgegensetzen, bzw. ich muss zu viel meiner Energie investieren, um ich selbst zu bleiben u. mich abzugrenzen.

    Woran erkennst Du, dass jemand anders (Dein Partner, Chef, Mutter/Politiker) in Balance ist?
    Sie haben dann eine entspannte, gelassene Ausstrahlung. Sie lachen viel und sind humorvoll, sind unternehmungslustig und offen anderen gegenüber und haben ein weites Herz.

    Woran erkennst Du, dass selbige nicht in Balance sind?
    Sie agieren hektisch, sind nicht in ihrer Mitte, stehen unter Strom, sind in Hektik, haben Druck von innen u. außen, auch Zeitdruck und agieren nicht nach den universalen menschlichen Gesetzen.

    Was, glaubst Du, ist das Schöne an Balance?
    Die innere Ruhe und innere Gewissheit, alles ist und wird gut.

    Was stellt Balance für Dich sicher?
    Leben im hier und jetzt. Zufriedenheit und Kraft, um kreativ und produktiv sein zu können und um oft im flow zu sein.

    Welches Bedürfnis von Dir befriedigt es?
    Das Bedürfnis nach Harmonie und „mit der-Welt-sein“, ein Teil des großen Ganzen und einer Gemeinschaft zu sein und einen Sinn hier für … zu haben.

    Wann bist du schon mal aus der Balance geraten – und wie hast du es geschafft, sie wiederzuerlangen? Welche Gedanken, Fähigkeiten, Handlungen oder Nicht-Handlungen waren hilfreich?
    Permanent. Immer wieder. Mit Familie und Partner und Job.
    Abstand. Spazierengehen, Film schauen, viel Muße, Alleinsein, viel lesen, analysieren u. verstehen lernen und nachdenken über mich beim Lesen. Etwas unternehmen mit Freundinnen und sich etwas auch von der Seele quatschen. Aufhören zu kämpfen, akzeptieren und loslassen. Etwas anders machen und ausprobieren. Nach meinem eigenen Rhythmus und Tempo leben und selbstbestimmt etwas machen, planen, sich ausdenken und gestalten.

    Was müsstest Du tun/oder lassen, damit Du garantiert AUS der Balance gerätst oder in der Unbalance stecken bleibst?
    Exzessiv das eine oder das andere leben. Fremdbestimmt sein. Sich zu viel und zu lange nur anpassen an andere oder extreme Umwelt- oder Wetterbedingungen. Zu viel in zu kurze Zeit packen, verplante Wochenenden, zu wenig in den Tag hineinleben, nur noch ein to do entseelt nach dem anderen abarbeiten, sich nicht selbst als Individuum zeigen dürfen/zu viel Maske aufsetzen. Zu viel Kontakt mit in Vorurteilen u. in Schubladen denkenden und undifferenzierten Menschen und mit Menschen, die sich ihr Menschsein nicht erhalten haben und zu viel Kontakt zu Leuten, die fast nur noch um sich selber kreisen als ihre einzige Lebensaufgabe.

    Noch eine letzte Frage: Auf einer Skala von 0 bis 10:
    Wie wichtig ist Balance für Dich und Dein Leben?

    8 auf der Skala. Denn manchmal sind die Extreme auch wichtig zu erfahren, um zu wissen, wo die Balance für einen ist.

    Liebe Maria,
    ich hoffe, ich konnte Dir damit ein wenig helfen für Dein neues Buch!
    Wir haben uns mal bei Dir vor ca. 9 Jahren kennengelernt auf einer Ideenparty.
    Herzliche Grüße,
    Birgit

  2. Maria Ast Maria Ast sagt:

    Hallo, liebe Birgit,
    DANKE für Deinen beherzten und herzlichen Erst-Kommentar und Buch-Unterstützung! Das 5 Säulen-des-Lebens-„Arbeitsblatt“ kriegste mit separater Mail als kleines Dankeschön.

    Vor 9 Jahren… ja, dass war die HOCHzeit der Ideenparties. Jetzt finden die eher IN den Gruppen selbst statt – und bringen nach wie vor ein Haufen ungewöhnlicher Ideen und Querkontakte hervor. Ich versuche mal grad, mich zu erinnern: Warst Du das, die einen ungewöhnlichen Handtaschenladen aufmachen wollte/aufgemacht hat? Wäre doch mal in der Tat eine ungewöhnliche Location, um dort eine Brainstorming-Party zu feiern?!
    Ganz herzlich grüßt
    Maria

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