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Was sind die Saboteure, was die Förderer des Glücks?

Gestern sah ich auf 3sat die Sendung von Scobel zu Glück und einem gelingenden Leben. Ich habe seine Antworten zu den Hauptsaboteuren und den glücksfördernden Faktoren hier für Sie aufgelistet. Untereinander. In Kurz. Warum ich das betone? Weil es mir so geht und fast allen meiner CoachingkundenInnen: Ich kann Erkenntnisse, die mir in LANG-Texten durchaus einleuchten, kaum behalten, wenn ich sie für mich nicht rausschreibe, sie knapp und kurz untereinanderschreibe, so dass ich mit einem Blick erkenne, was mir wichtig und behaltenswert ist. Hier also die Liste von Scobel (bzw., das was ich davon behalten habe) – der ich bedingungslos zustimme!

Die Hauptsaboteure des Glücks:

  • Einseitiges Streben nach…  Konsum, Erfolg, Rausch…
  • Sich vergleichen. Führt fast immer zu Eifersucht, Neid, Verbitterung.
  • Überforderung. Dazu zählen: alles immer perfekt machen zu wollen; hohe Erwartungen an sich etc.
  • Was-wäre-wenn-Denken, Grübeln, Hadern, sich nach vorne und im Voraus dauerzuängstigen

Was fördert Glück und Lebensfreude?

  • eine optimistische Erwartungshaltung
  • FLOW – Tätigkeiten
  • Sport und Bewegung
  • Achtsamkeit – Yoga, Meditation, Körpergewahrsam
  • Soziale Kontakte, Familie, Partnerschaft: Menschen, mit denen man sein Leben, sein Leid, seine Freude teilen kannt.

Interessant fand ich u.a. noch die Anmerkung eines Gesprächsteilnehmers, Theologe, (dessen Namen ich grad im Net nicht finde…), die Unterscheidung von 3 Glückszuständen:

  • die Glücks-MOMENTE
  • das kurzzeitige Glück,  z.B. wenn wir Sport machen oder im Flow-Zustand sind oder uns die Torte/ein Projekt besonders gut gelungen ist
  • das langfristige Glück, das fast alle Menschen eher als ZUFRIEDENHEIT beschreiben und definieren

Schon diese – grobe- Unterteilung macht ja sichtbar, dass, wenn wir uns mit jemandem über Glück austauschen, erst mal geklärt werden müsste, über welche „Glücksfrist“ wir denn überhaupt reden.

Glückliche Momente wünsche ich Ihnen heute. Und die, das übe ich grad selbst wie ‚blöd‘, hängen immer noch davon ab, ob wir im Hier und Jetzt achtsam sind/sein können und sie überhaupt wahrnehmen.

 


Jahreswechsel – Betrachtung der zeit

Ein außer-gewöhnliches Jahr geht bei mir zu Ende. Außer einer wunder-baren Leib-Seele-Erfahrung auf den Floating Piers von Christo auf dem Iseo-See, zwang mich Mitte des Jahres irgendwas im wahrsten Wortsinn in die Knie. Immer und immer wieder sind es die unbewussten inneren Antreiber und bis dato unerkannten Uralt-Glaubensmuster, die uns in die Knie, in den Burnout, in die Ohnmacht und bei mir in die Dauerangst treiben. Ohne BewusstHEIT bleiben wir in den alten Mustern hängen und kleben wie die Fliegen im Spinnennetz fest. Ich will in meinen nicht mehr kleben bleiben! Mein größter innerer Antreiber war und ist wohl immer noch: „Du musst schnell sein, sonst…!“. Ja, was SONST? Das kann sich jede und jeder selbst mal für sich beantworten.

Hier einige meiner Erkenntnisse: Sonst überholen dich die anderen; sonst komme ich zu kurz; sonst droht Gefahr, Gefahr, Gefahr! Wer das, wie ich, verinnerlicht hat, dass IMMER und ÜBERALL Gefahr droht, der muss zwangsweise immerwach, immer-präsent sein und befindet sich im Dauermodus von Flucht-Kampf-Erstarrung. Mich wundert es nicht mehr, dass ich – sicher nicht aufgrund beruflicher Überlastung oder realem Zeitdruck – in die Knie gegangen bin und total ausgebrannt und erschöpft war.  Dazu und zu meinen elementaren Erkenntnissen und Veränderungen mehr hier im Blog im neuen Jahr.

Ganz sicher zählt zu den angestrebten Veränderungen in 2017: Der – inneren – Geschwindigkeitsdiktatur entschieden etwas etwas entgegenzusetzen. Der Weg dahin? Keine Ahnung. Ich glaube nicht mehr an perfekte Wege. Ich habe angefangen,  einen neuen zu gehen; u.a. der Weisheit meines Körpers – und nicht nur meines Geistes! – zu vertrauen. Ich habe drastisch verlangsamt; Verlangsamen bedeutet für mich ACHTSAMKEIT lernen, mich immer wieder im HIER und JETZT zu verankern, statt mit meinen Angstgedanken die Welt nach Gefahren abzusuchen. Ich werde in 2017 Ballast abwerfen: inneren, äußeren – womit ich meinem Slogan: Entschieden leichter leben! selbst alle Ehre machen will und werde.

Ihnen Danke ich für Ihre Lesetreue und dem treuen Nachfragen, warum ich hier so wenig geschrieben habe hier. Mit der Betrachtung der zeit von Andreas Grychius wünsche ich Ihnen allen ein spannendes und lebendiges neues Jahr – in dem auch die Langsamkeit und Muße und die Zweckfreiheit ihren Platz und Stellen-Wert hat.

Betrachtung der zeit

Mein sind die jahre nicht, die mir die zeit genommen;
Mein sind die jahre nicht, die etwa möchten kommen;
Der augenblick ist mein, und nehm‘ ich den in acht,
So ist der mein, der jahr und ewigkeit gemacht.

 


Wie man Ängste überwindet

Angst ist zur Zeit ein großes Thema von mir – siehe Blogartikel zuvor. Ich glaube dennoch, dass es das Thema vieler Menschen, Jungen wie Alten, ist. Viele versuchen sie – mehr oder weniger erfolgreich, zumindest für eine Zeit – zu verdrängen, in Form von Aktionismus, Workoholic-sein, sich mit was auch immer zuzudröhnen, sie in Form von Bungee-Jumping-Sprügen zu ‚überwinden‘, oder sie, die Angst, entlädt sich in gewalt-tigeren Formen.

Ängste habe eine Biographie. Sie runterzuschlucken, irgendwie zu kompensieren, mag eine Weile funktionieren, besser wäre es, sie nicht in den Keller oder Dampfdruckkochtopf zu sperren, sondern sich um sie zu kümmern – bevor sie uns zwingt, sich um sie zu kümmern!

Einen interessanten und hilfreichen Artikel – und einen Kommentar von mir  – zum Thema Ängste und „Wie man Ängste überwindet“ finden Sie im  „Persönlichkeits-Blog“ von Roland Kopp-Wichmann.


Eigene Ängste überwinden – Slow down your life

Dass Lernen ein Leben lang nicht aufhört, diese Erfahrung mache ich grad mit 62 noch mal sehr intensiv. Ich lerne gerade, was eine generalisierte Angststörung ist, wie sie entsteht, wie sie Veränderung massiv ausbremsen kann, wie man/frau sie überwinden kann.

Vor allen Dingen lerne ich, warum man eine Angststörung unmöglich mit dem Kopf allein lösen kann – und warum mir mein Lieblingsveränderungswerkzeug: Denken null weitergeholfen hat. Kaum zu glauben, aber wahr: Ich hatte schlichtweg to-tal vergessen, dass es auch noch einen Körper gibt. Nun lautet meine Aufgabe, aus: „Der Körper, mein Feind“ ein „Der Körper, mein Freund“ zu machen. Die Erfolge sind – jedenfalls für mich – ziemlich verblüffend. Dennoch, es ist, wie jede Veränderung, Arbeit und erfordert ein beständiges Korrigieren und Einüben: Nee, nun ist NICHT Denken und Analysieren dran, nun ist auch nicht hektisches Tun dran, nun ist In-den-Körper-horchen dran!

In diesem Zusammenhang bin ich die Seite von Dami Charf gestoßen und ihren Onlinekurs zu Trauma, der mir nicht nur bei meiner eigenen Angststörung viel bringt, sondern erhellende Auswirkungen auf mein Coaching hat, erkenne ich doch viel klarer, ob der Grund für Veränderungsschwierigkeiten meiner KundenInnen ggf. auf einer nicht erkannten generelleren Angststörung beruhen könnte. Und dann braucht es eben andere Werkzeuge, als wenn mensch momentan „feststeckt und/oder ein bisschen an sich zweifelt“.

Lassen Sie sich nicht vom Begriff Trauma irritieren. JEDER Mensch, der einer Situation nicht gewachsen war, sich als ohnmächtig und überfordert erlebt hat, KANN eine Angststörung/Trauma kriegen – mit Betonung auf: kann, aber muss nicht. U.a. ist es auch eine Frage der Häufigkeit: Wer 5 mal mit dem Fahrrad gestürzt ist, dem wird es erheblich schwerer fallen, sich und den eigenen Fahrkünsten wieder zu vertrauen. Wer gefühlte 10 mal die Präsentation in den Sand gesetzt hat, braucht schon ein seeehr gutes Selbstbewusstsein, um keine Angst vor der nächsten Präsentation zu entwickeln. Wer immer wieder erlebt hat, dass sein oder ihr Körper ihn/sie im Stich lässt, der braucht Werkzeuge, wie er oder sie lernt, selbigem wieder grundlegend zu vertrauen.

Als erste Bewältigungsmaßnahmen habe ich mir verordnet:

  • Verlangsamung, ein komplettes Slowing down bei allen Aktivitäten
  • eine radikale Reduktion von Sozialkontakten bzw. der Kontaktdichte
  • Erlaubnis: Ich darf so lange brauchen, wie ich brauche, um diese Körper-Lektion zu kapieren, einzuüben, zu integrieren. Punkt.

Außer vielen Sachbüchern zu Körpertherapie (die mein Geist einfach auch braucht :-)),  half und hilft mir das Buch von Kai Romhardt Slow down your life – Vom Glück der Gelassenheit“. Er war selbst sehr speedy und erfolgreich unterwegs, bis ihn eine Krise für Monate aufs Laken warf. Er entdeckte den Buddhismus für sich. Ihm geht es nicht darum, Menschen zum Buddhismus zu bekehren, sondern um Achtsamkeit im Alltag. Er gibt viele praktische Ideen und Anleitungen. Besonders gefällt mir, dass es gleichzeitig eine kritische Auseinandersetzung mit der Idee von ZEIT ist und einen anderen Blick darauf zeigt.

Den Text, den er an der Anfang seines Buches gestellt hat, das „Lied des Franz von Assisi“, sagt es konzentriert und poetisch:

If you want to live live free
take your time go slowly
do few things but do them well
heartfelt work goes purely.

If you want your dreams come true
take your time go slowly
Small beginning, greater end
simple work is holy.

Day by day – stone by stone
build your secret slowly
day by day – you’ll grow true
you’ll know heaven’s glory.

Nehmen Sie sich Zeit, Ihr SELBST, Ihr Leben, Ihr Secret zu nähren, zu ‚bauen‘, zu entwickeln und in Ihrem Tempo zu reifen.

 


Blogparade: Fortschritt in Beziehungen im unternehmerischen Alltag

„Nur von Verwandelten können Wandlungen ausgehen!“ – Kierkegaard 

Zum zweiten mal wurde ich von der Manufaktur Wachstum zu einer Blogparade eingeladen. Danke schön. Dieses Mal geht es um das Thema: Fortschritt in Beziehung im unternehmerischen Alltag, ein Thema, das mich berührt und beschäftigt, habe ich doch täglich im Coaching mit Menschen zu tun, die nicht am Ende sind, weil sie fachlich überfordert wären/waren, sondern weil ein un-menschlicher Zeitdruck, Leistungsdruck, Perfektionsdruck, Funktionier- und Konkurrenzdruck herrscht.

Insofern sei angemerkt: Es ist die Summe der „Drucke“, die die Menschen krank macht. Und man könnte und sollte an vielen Hebeln ansetzen. Hier soll es aber um den Fortschritt auf der Beziehungsebene im unternehmerischen Alltag gehen.

Meine Losung und Lösung, die ich nicht müde werde zu wiederholen, lautet:

differenzieren – konkretisieren – kommunizieren.

  1. Wer definiert, was Fortschritt ist, sprich, wer hat die Deutungshoheit inne?
  2. Wie lautet der Ist-Zustand? Sie/wir brauchen einen Status Quo. Ohne den dürfte es schwierig werden, den Grad des Fortschritts überhaupt zu erkennen/zu messen.
  3. Woran erkenne ich/wir/Sie denn den Fortschritt bzw. den Stillstand?

Am besten ich berichte mal aus meinem Coaching-Alltag. Die Bandbreite meiner CoachingkundInnen reicht weit: Geschäftsführer ebenso wie Angestellte, die Oberärztin ebenso wie die Krankenschwester, Dienstleister, Menschen aus sogenannten helfenden Berufen en masse und zunehmend Männer 30+, die die ersten Berufsjahre hinter sich haben und sich verwundert und verwundet Augen und Seele reiben, ob sie weiterhin in „so einem Betrieb“ Karriere machen wollen. Und mit „so einem Betrieb“ meinen viele: in so einem auf Leistung und Profit ausgerichteten Betrieb.

Womit wir beim ersten Differenzieren wären: Jede/r von Ihnen leidet auf seine/ihre individuelle Art unter „Beziehungsstörungen“, die sie gerne behoben hätten. Es gibt aber eben nicht DIE Beziehung, und DEN Fortschritt in Beziehungen, sprich, eine allgemeingültige Aussage darüber. Spätestens seit Schultz von Thuns Miteinander reden wissen wir, dass wir alle mit unseren inneren TEAMS und Bewertungslandkarten unterwegs sind, und die Schwierigkeit und Kunst darin besteht, die Vielklänge in uns und untereinander zu stimmen und abzustimmen. Wie das Beziehung gefähren kann, lässt sich gerade in er Politik ablesen: Was der Chef beim Feedback – oder Satiriker im TV – noch für Humor hält, bewertet das Gegenüber als Provokation, Bloßstellung, Abwertung – und schon liegt die Beziehung in Schutt und Asche. Und nun? WER definiert, WAS eine Beziehung auszuhalten hat und klärt, auf welchen WERTEN sie überhaupt beruht? Wird wohl ohne Kommunikation nicht zu klären und zu überbrücken sein. Zurück zum beruflichen Alltag.

Was meinen wir in der Regel mit Fortschritt in Beziehungen im Berufsleben?

Um vom individuellen Ansatz mal wegzukommen, greife ich auf Kundenanworten zurück. Wenn ich die frage, was genau müsste sich denn in ihrer oder der Arbeitswelt verändern, damit sie eine bessere wird, dann antworten fast alle spontan dasselbe: Menschlicher! Es soll und sollte menschlicher zugehen.

Hier wie dort lautet meine Nach-Frage: Woran erkennen Sie denn einen menschlicheren Umgang? Da werden die Antworten schon konkreter: Respekt, Wertschätzung, Augenhöhe, weniger Konkurrenzdruck, kein Großraumbüro, sondern Rückzugsmöglichkeiten; mal Gnade vor Recht ergehen lassen; seine Gefühle zeigen dürfen, seine Kritik ungestraft sagen dürfen, weniger Zeitdruck,  weniger Apparatemedizin, dafür mehr Zeit für emotionale Zuwendung zum Patienten/Klienten.

Sind Führungskräfte Schuld am – unmenschlichen –  Beziehungszustand?

Häufig hat es den Anschein, dass es an den ‚bösen‘ Führungskräften liegt, die nur darauf achten, dass die Bilanz stimmt und eine gute Beziehungskultur nicht existiert. Das mag in großen Firmen so sein. In den mittelständigen Unternehmen hier in der Region treffe ich eher auf Führungskräfte, die dringendst der Nachhilfe bedürften, was Selbstbild, Selbstkenntnis, Werteklarheit  und damit Rollenklarheit angeht – wobei eins das andere bedingt. Bei denjenigen, die den Weg zu mir finden, sieht die Lage unisono anders aus: Die WOLLEN menschlich führen, die SIND menschlich, die setzen sich enorm ein, setzen SICH ungemein unter Druck, eben weil sie diesem ihrem inneren Anspruch gerecht werden wollen. Warum auch das ein Problem sein kann?

Ein Beispiel aus der Praxis: Der GF einer mittelgroßen Firma kam ins Coaching, weil er – ich muss es hier mal sagen: trotz zig Business-Coachings – kurz vorm Burnout stand. Warum? Ich kürze mal ab, auf das, was unser Thema hier angeht: Weil er in der IMMER-Falle festhing: Er wollte IMMER ein guter, fürsorglicher, fördernder, fordernder Chef sein; die MA könnten JEDERZEIT zu ihm kommen, seine Tür stünde IMMER auf; er hätte IMMER ein offenes Ohr für die – privaten! wie beruflichen – Nöte etc.

Hier meint Fortschritt in Beziehung Fortschritt in der SELBST-Beziehung. Es war nötig, die eigenen Bedürfnisse in Beziehung und Balance zu den Führungsbedürfnissen zu bringen. Hier brachte die Selbstklarheit des Chefs – seine veränderte Rollendefinition; sich souveräner und klarer abgrenzen; zwischen Sach- UND Beziehungsebene wechseln zu können, feste ‚Öffnungszeiten‘ etc. – einen Fortschritt an Beziehungsqualität im Unternehmen, den er und seine Mitarbeiter sich vorher nicht hätte ausmalen können. Das kommt meinem Individual-Ansatz entgegen, aber…

Mehr Menschlichkeit am Arbeitsplatz oder Wie aber wandelt man ganze Systeme, wenn es um Beziehungsfortschritt geht?

Ich diskutiere häufig konstruktiv wie kontrovers mit Soziologen – alles Luhmann-Anhänger, die ihn teils noch live an der Uni Bielefeld erlebt haben. Das sind ja alles Hypersystemiker vor dem Herrn. Ich halte mit meinem individual-(psycho)-logischen wie pragmatischen Coaching- wie philosophischen Ganzheitsansatz dagegen. Fang mal erst schön bei Dir selbst an, DICH besser kennen zu lernen – und dann wird das System schon davon profitieren!  Siehe das o.g. Beispiel. Und predige weiterhin meine Überzeugung: dass ein Sowohl-als-auch die beste aller Wahlen ist und jede einseitige Sichtweise letztlich Extremisten produziert. Wenn System, dann würde ich mir dringlichst wünschen, dass es in Schulen ein Fach „Lebens- und Selbstführung“ gibt. Ich stelle gerne mein Konzept zur Verfügung!

Mehr Menschlichkeit im Arbeitsleben: Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wäre das….

Vielleicht haben Sie ja Lust, den Satz für sich oder Ihr Team zu ergänzen. Um das Ganze etwas konkreter zu machen, möchte ich Ihnen gerne einen Denkimpuls mit auf den Weg geben:

  • Wenn Sie den Beziehungszustand in Ihrer Abteilung/Firma/Partnerschaft einschätzen müssten auf einer Skala von 0 bis 10 – wobei 10 die beste aller möglichen Beziehungsqualitäten darstellt – WO stehen Sie gefühlt da jetzt?
  • Gesetzt den Fall, er läge bei Punkt 5. Was müsste passieren, damit Sie EINEN Punkt höher kämen? Und: Woran würden Sie/Ihre Mitarbeiter/Ihre PartnerIn das erkennen?

„Nur von Verwandelten können Wandlungen ausgehen!“, meinte Kierkegaard. Dem stimme ich zu. Schön, dass sich bei der Blogparade hier so viel versammelt haben, die Lust haben und Wissen teilen, um an einer anderen, menschlicheren Arbeitswelt mitzuwirken. Das lässt mich hoffen, dass es schon mehr Verwandelte gibt, als ich zuweilen glaube.

Herzlich dankt und grüßt

Maria Ast

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Wer Interesse hat: Hier noch drei aktuelle Buchtipps, die gut zum Thema passen:

Die gekränkte Gesellschaft – Das Leiden an Entwertung und das Glück durch Anerkennung, Barbara Strohschein, Tiemann Verlag – leicht zu lesen, leicht zu verstehen,  auch aufgrund vieler Beispiele.

Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung, Hartmut Rosa, Suhrkamp – Schon heftiger zu lesen, ich arbeite mich grad durch.

Der neue Chef, Niklas Luhmann – Das schmale Bändchen erlebt grad eine Auferstehung. Allemal lesenswert – und selbst ich habe Herrn Luhmann auf Anhieb verstanden.


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