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5 Fragen zum alten Jahr

„Erinnerung ist eine Form der Begegnung.“ – Khalil Gibran 

 

Erinnerung ist eine Form der Begegnung mit sich selbst, möchte ich hinzufügen. – Schaue ich in die Medien, scheint es momentan ‚in‘ zu sein, den Jahreswechsel NICHT zum Anlass zu nehmen, über sich, andere, das Leben, das man führt, nachzudenken. Treffe ich auf so einen „Widerständler“ lautet meine Gegenfrage schlicht: „Wann dann?“ Das löst zumindest sowas wie Irritation aus. Vielen Menschen, mir auch, hilft dieses Inne-halten am Jahresende und gerade dieses Rückschau-halten auf einen klar begrenzten Zeitraum: ein Jahr, klarer, achtsamer, wertschätzender, häufig dankbarer, das wahrzunehmen, was/wer mir im vergangen Jahr an Gutem, Leidvollen, aber auch einfach Geschenktem begegnet ist.

„Weniger ist mehr.“, meinte schon Mies van der Rohe. Es ist ist nicht nur Unlust oder Mainstream-Abwehr, was Menschen nicht innehalten lässt, manchmal fehlen einfach wenige gute Leitfragen. Hier sind fünf bewährte. Und wenn Ihnen das auch noch ZU viele sind: Suchen Sie sich EINE aus, stellen Sie sie sich oder Freunden auf der Silvesterfeier – und schauen Sie einfach, was passiert.

5 Fragen zum alten Jahr:

  1. Wer oder was hat mich berührt?
  2. Wofür bin ich dankbar?
  3. Was ist mir gelungen?
  4. Wer oder was hat mir Freude bereitet?
  5. Was habe ich gelernt?

Lebenskunst Weihnachtsgrüße 2017

Den LeserInnen meines Newsletters sind meine Weihnachtsgrüße schon bekannt. Für die enorm große Resonanz und die vielen berührenden Rückmeldungen möchte ich mich auch an dieser Stelle herzlich bedanken: Menschen wie Sie machen mir Mut, mutiger für das einzutreten, wofür ich stehe und mich öffentlicher als bisher auch hier im Blog damit zu zeigen.

„Alles beginnt mit der Sehnsucht.“ – Nelly Sachs

Weihnachten 2017. Dieses Jahr war ein besonderes Jahr für mich: Mein sehnlichster Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Ich habe meine Angststörung inkl. den daraus resultierenden Burnout überwunden. Achtsamkeit hat Einzug gehalten, die Energien fließen wieder, tiefgründiger fühle ich mich verbunden: mit mir, anderen, dem Leben selbst.

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Gute Vorsätze: Motiviert verändern mit Motto-Zielen

Alle Jahre wieder… greifen Zeitungen, Zeitschriften, Blogartikel das Thema: Gute Vorsätze auf und warum sie NICHT funktionieren, da wird analysiert, nach (psycho-logischen) Gründen geforscht oder aber 1.000 Tipps und Tricks aufgelistet, die eh niemand behalten, geschweige im Ernstfall anwenden kann.

Statt der gängigen Erklärungen und Tipps möchte ich Ihnen eine wunderbar leichte Methode vorstellen, mit der sich Ziele – nix anderes sind Vorsätze – eigen-sinig und eigenmotiviert viel müheloser und nachhaltiger erreichen lassen.

Die sogenannte Motto-Ziel-Methode des Zürcher Ressourcen Modells

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Lebenskunst Buchtipps

FreundeInnen, liebe KundenInnen, da die Anfragen nicht abreißen, ob ich als Vielleserin nicht doch noch Buchtipps hätte…, habe ich mich jetzt entschlossen, sie doch hier zu bündeln, damit ich jedem und jeder einzeln antworten muss. Und vielleicht suchen ja auch noch andere LeserInnen dieses Blogs nach interessanten Lektüre-Anregungen zur Selbstwerdung und Lebenskunst und Lebenbewältigung, darunter auch viele Romane, eine Zeitschrift und zwei Sachbücher zu Achtsamkeit.

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Scham oder Darf ein Zahnarzt Zahnweh haben?

Es ist schon komisch: Da schreibe ich immer noch – wie seit Jahrzehnten – regelmäßig Tagebuch, notiere da in groben Zügen, was so passiert in meinem Leben, noch viel häufiger schreibe ich auf,  was mir auf der Seele brennt, was mich beunruhigt, bewegt, wütend macht!, und natürlich betreibe ich lustvoll und selbstkritisch Selbst-Reflexion in meinen Tagebüchern, wenn ich grad feststecke. Daran ist erst mal nix komisch; komisch ist, dass ich mich immer noch ziere, hier im Blog meine Gedanken, Erkenntnisse, Sichtweisen, selbst mein Wissen in die Öffentlichkeit zu geben. Es ist ja nicht so, als hätte ich das Gefühl, ich hätte ‚der Welt‘ – Ihnen, liebe LeserInnen – nichts mehr zu sagen oder schlicht keine Lust mehr, Wissen, Gedanken, Kritisches mit Ihnen zu teilen.

Also habe ich mich heute morgen gefragt, warum nicht den ersten Schritt öffentlich tun und mich öffentlich fragen: Was lähmt mich so?

Plopp! machte es: Als Erstes kam mir sofort der Begriff SCHAM in den Sinn. Ich habe lange gebraucht, um zu erkennen, dass ich mich schäme, wofür ich mich schäme, dass Scham der größte Veränderungsverhinderer schlechthin ist, dass Scham an sich notwendig und gesellschaftswichtig ist – aber wie alles, was ZU VIEL ist, uns letztlich ausbremst, fertig mach und in den Burnout zwingt.

Scham ist ein sehr machtvolles GEFÜHL: Es ist die blanke Angst davor, Weiterlesen »


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