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Lebenskunst: Die 3 Top-Fragen zu Motivaton

Viele KundenInnen und LeserInnen fragen an: Warum schreiben Sie eigentlich nur noch selten in Ihrem Blog?

Tja, um mal direkt beim Thema zu bleiben: Alles eine Frage der Motivation. Hakt es da, geht’s selten weiter. Und meine hinkt aus vielen Gründen. EIN Grund ist, dass mich diese ganze Selbst-VERMARKTUNGS-Marketingsch… einfach nur noch ankotzt. Sorry, is aber so. All ZU lange habe ich mich an irgendwelchen Marketingvorgaben orientiert – und nun habe ich null Bock mehr auf Marketingsprache und Marketingversprechen und deren garantierten Erfolgsversprechungen, z.B. Biete deinen Kunden/LesernInnen einen MEHRWERT! Und das natürlich kostenlos!, das wird sie garantiert anlocken, wie Blütennektar die Bienen. Der Unterschied ist nur: Es gibt nur eine bestimmte Anzahl von fleißigen ‚Bienen‘ – und mittlerweile Millionen von Blumen, Blüten, Scheinblüten en masse, die im www blühen. Wie soll Biene = Mensch da noch wissen, welche Blüte reinen Nektar bietet – und welche fake ist oder welche sie sogar vergiftet?

Na, ich schweife ab. Ich habe mich entschieden, dann doch mal hin und wieder einen Teil meiner Self-Life-Balance-Werkzeuge hier in den Blog zu stellen. Kostenlos. Weil ICH das so will. Weil es „dort draußen“ Menschen gibt, denen ich sie gerne weitergeben möchte. Punkt. Sie lesen zwischen den Zeilen viel Wut, viel Frust, viel Widerspruchsgeist? Stimmt, die haben mich lange abgehalten, hier noch was zu schreiben, denn mit „sowas“ darf man doch den Lesern und potenziellen KundenInnen nicht kommen! Ich weiß nicht, ob man(n) darf, ICH kann und will! Jetzt und künftig. Im vollen Vertrauen, dass viele Menschen genug haben vom ewigen Positiv-Gesäusel. Ich war, bin und bleibe ein kritischer Geist. Da hat nicht nur Positives, sondern auch Kritisches seinen Platz. Wem das gefällt, der wird bleiben, lesen und seinen Nutzen auch daraus ziehen. Nun zum konkreten NUTZEN für Sie, wie es in der Marketingsprache so schön heißt: Hier meine

Drei TOP-Fragen zu MOTIVATION:

Stellen Sie sich vor, Sie möchten abnehmen oder selbstbewusster werden oder fragen sich, ob Sie Ihren Job hinschmeißen sollen oder ob Sie sich auf einer Partnerschaft-Plattform anmelden sollten. Sie können auch „Ich möchte erfolgreich sein“ nehmen.  Im Prinzip können Sie die Fragen auf JEDE Entscheidung und JEDES Ziel anwenden. Die Fragen helfen Ihnen, den GEFÜHLTEN Gründen auf den Grund zu kommen, sprich, den eigentlichen und wesentlichen. Wesentlich, weil sie zu Ihrem WESEN gehörend empfunden werden.

  • Was ist das SCHÖNE daran, wenn ich… schlank oder selbstbewusster bin etc.
  •  Was stellt das für mich sicher, wenn ich… schlank bin, den Job hinwerfe, mich auf der Plattform anmelde?
  •  Welches Bedürfnis von mir wäre dann befriedigt, wenn ich….

Sie können auch die Antworten, die Sie geben, damit immer weiter hinterfragen. Gerade beim dem Thema „erfolgreich“ lohnt sich das. Wenn jemand z.B. antwortet: Weil ich dann viel Geld verdienen würde!, dann könnten Sie weiterfragen: Was ist das Schöne daran, wenn ich viel Geld verdienen würden? Was würde das für mich (oder uns) sicherstellen? Welches Bedürfnis von mir wäre dann befriedigt? Bei vielen kommt dann zu Vorschein, dass es um SICHERHEIT geht. Gefühlte! Sicherheit! Auch da könnten Sie im Prinzip noch weiterfragen: Was stellt das Gefühl von Sicherheit für mich sicher?

Hier noch ein Vorschlag: Nehmen Sie das gleiche Ziel und fragen sich: Warum ist das so WICHTIG für mich? – und schauen Sie, was passiert, was ist der Unterschied? Antwort: Sie sind im Kopf. Das Denken setzt ein. Und, nein, das ist NICHT falsch! Es ist aber eben nicht das EINZIGE und am meisten bewegende Kriterium/Motiv, wenn es um unsere/Ihre Motivation geht. Wer NUR noch seinen Gefühlen ‚gehorchen‘ will, verhält sich kindisch. Als erwachsene Menschen brauchen wir AUCH unseren Verstand. Jenseits von beiden gibt es das, was wir landläufig Intuition nennen. In der Körpertherapie gibt es dafür m.E. einen viel treffenderen Begriff: Felt Sense. Es ist die Gesamtkeit aller Erfahrungen, Kopfgedanken, Gefühlen und Körperweisheit.

So, was ich das Schöne daran, dass ich heute diesen Blogartikel geschreiben habe? Eins meiner Ziele lautet: Ich will weniger perfekt sein! Gut ist genug! Was das für mich und Sie sicherstellt? Dass ich mich traue, so einen – aus meiner Anspruchssicht – unperfekten Artikel in den Blog zu stellen! Welches Bedürfnis das von mir befriedigt? Das Gefühl, mit Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, endlich wieder in mehr Kontakt zu sein. Was ist das Schöne daran? I FEEL connected. Und das ist ein sehr schönes Gefühl.

Herzliche Einladung: Wenn Sie möchten, üben Sie, hinterfragen Sie ihre Motive mit den o.a. Fragen und lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen damit teilhaben.


Ostergrüße: Same poem as every year

Same poem as every year… Mit meinem Lieblingsfrühlingsgedicht von Mascha Kaléko wünsche ich allen Leserinnen und Lesern auch in diesem Jahr ein schönes, helles Osterfest.

Nennen wir es „Frühlingslied“

In das Dunkel dieser alten, kalten
Tage fällt das erste Sonnenlicht.
Und mein dummes Herz blüht auf,  als wüßt es nicht:
Auch der schönste Frühling
Kann nicht halten,
Was der werdende April verspricht.

Da, die Amseln üben schon im Chor,
Aus der Nacht erwacht die Welt zum Leben,
Pans vergessenen Flötenton im Ohr…
Veilchen tun, als hätt‘ es nie zuvor
Laue Luft und blauen Duft gegeben.

Die Kastanien zünden feierlich
Ihre weißen Kerzen an. Der Flieder
Bringt die totgesagten Jahre wieder,
Und es ist, als reimten alle Lieder
Sich wie damals auf „Ich liebe dich“.

– Sag mir nicht, das sei nur Schall und Rauch!
Denn wer glaubt, der forscht nicht nach Beweisen.
Willig füg ich mich dem alten Brauch,
Ist der Zug der Zeit auch am Entgleisen –
Und wie einst, in diesem Frühjahr auch
Geht mein wintermüdes Herz auf Reisen.

Aus: Mascha Kaléko: In meinen Träumen läutet es Sturm, dtv-Verlag 1977


Akzeptanz oder Das Leben ist kein Ponyhof

„Im Gebirge lebe von Bergen, an einem Gewässer vom Wasser.“ – Aus China  

Was beschäftigt Sie gerade intensiv? Was sucht sich wieder und wieder seinen Weg in Ihr Gehirn- und Gedankenkästle: Stress mit dem Partner, Ihr Job, Ihre alten Eltern, Ihre Gesundheit, eine unliebsame Aufgabe, ein runder Geburtstag? Was immer es bei Ihnen sein mag, mich, mittlerweile 63, beschäftig zunehmend das Thema AKZEPTANZ. Fast möchte ich den Satz umkehren: Die Akzeptanz beschäftigt sich mit mir…

 „Das Leben ist kein Ponyhof!“ oder Wie geht Akzeptieren?

Wir alle kennen Sprüche wie diese: Das Leben ist kein Ponyhof! Das Leben ist kein Wunschkonzert!  Lebbe geht weida! Das ist schnell dahingesagt, sehr viel seltener treffe ich dagegen jemanden, der diese Aussagen auch glaubwürdig und gelassen ausstrahlt. Vom Kopf her ist mir das natürlich auch alles klar. Warum tue ich mich mit der Akzeptanz so verdammt viel schwerer, als vor Jahren mit dem Gegenpol: dem Aktiv-sein? Das war ein Kinderspiel dagegen! Coaching/Coach-sein hat mich um Längen und zügig nach vorne gebracht.

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5 Fragen zum alten Jahr

„Erinnerung ist eine Form der Begegnung.“ – Khalil Gibran 

 

Erinnerung ist eine Form der Begegnung mit sich selbst, möchte ich hinzufügen. – Schaue ich in die Medien, scheint es momentan ‚in‘ zu sein, den Jahreswechsel NICHT zum Anlass zu nehmen, über sich, andere, das Leben, das man führt, nachzudenken. Treffe ich auf so einen „Widerständler“ lautet meine Gegenfrage schlicht: „Wann dann?“ Das löst zumindest sowas wie Irritation aus. Vielen Menschen, mir auch, hilft dieses Inne-halten am Jahresende und gerade dieses Rückschau-halten auf einen klar begrenzten Zeitraum: ein Jahr, klarer, achtsamer, wertschätzender, häufig dankbarer, das wahrzunehmen, was/wer mir im vergangen Jahr an Gutem, Leidvollen, aber auch einfach Geschenktem begegnet ist.

„Weniger ist mehr.“, meinte schon Mies van der Rohe. Es ist ist nicht nur Unlust oder Mainstream-Abwehr, was Menschen nicht innehalten lässt, manchmal fehlen einfach wenige gute Leitfragen. Hier sind fünf bewährte. Und wenn Ihnen das auch noch ZU viele sind: Suchen Sie sich EINE aus, stellen Sie sie sich oder Freunden auf der Silvesterfeier – und schauen Sie einfach, was passiert.

5 Fragen zum alten Jahr:

  1. Wer oder was hat mich berührt?
  2. Wofür bin ich dankbar?
  3. Was ist mir gelungen?
  4. Wer oder was hat mir Freude bereitet?
  5. Was habe ich gelernt?

Lebenskunst Weihnachtsgrüße 2017

Den LeserInnen meines Newsletters sind meine Weihnachtsgrüße schon bekannt. Für die enorm große Resonanz und die vielen berührenden Rückmeldungen möchte ich mich auch an dieser Stelle herzlich bedanken: Menschen wie Sie machen mir Mut, mutiger für das einzutreten, wofür ich stehe und mich öffentlicher als bisher auch hier im Blog damit zu zeigen.

„Alles beginnt mit der Sehnsucht.“ – Nelly Sachs

Weihnachten 2017. Dieses Jahr war ein besonderes Jahr für mich: Mein sehnlichster Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Ich habe meine Angststörung inkl. den daraus resultierenden Burnout überwunden. Achtsamkeit hat Einzug gehalten, die Energien fließen wieder, tiefgründiger fühle ich mich verbunden: mit mir, anderen, dem Leben selbst.

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